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Klassenfahrten

Die Klassenfahrten je nach Alternsstufe mit unterschiedlich erlebnispädagogischen Schwerpunkten gehören sicher zu den Highlights der Schulzeit.

Die Klassenfahrten, die in der Freien Waldorfschule Würzburg durchgeführt werden, haben (je nach Alter der Kinder etwas unterschiedlich gewichtet) folgende Anliegen:

  • Lernen direkt „vor Ort“
  • Lernen mit unterschiedlich methodisch-didaktischen Vorgehensweisen
  • Stärkung des gruppenspezifischen Sozialverhaltens
  • Konfrontation mit Herausforderungen

Dadurch wird unter anderem eine starke Aktivierung jedes einzelnen Schülers erreicht und eine Stärkung seiner Gesamtpersönlichkeit.

Fest integriert in die Klassenlehrerzeit waren in den letzten Jahren:

  • die Höhlenfahrt in der 6. Klasse
  • die Dünenschutzarbeiten an der Nordsee in der 7. Klasse
  • die Bergwanderfahrt in der 8. Klasse


Darüberhinaus gab es bei verschiedenen Lehrern auch schon

  • eine erste „Kennenlern-Freizeit“ mit Bastel- und Sportangeboten in der 2. und 3. Klasse
  • eine Zeltfreizeit im Tierpark Sommerhausen (4. Klasse)
  • Landschulheimaufenthalt mit dem Vertiefungsthema Wasser (5. Klasse)

Klassenübergreifend

In der Mittel- und Oberstufe werden immer wieder mehrtägige klassenübergreifende Chor- und Orchesterfahrten veranstaltet.


Landschulheim 3-5. Kl


Höhlenerkunden

6. Klasse – Fränkische Schweiz

Erkundung von wilden Höhlen: Wer hat den Mut, sich durch enge, bisweilen schlammige Gänge zu zwängen, ganz neue Raumerfahrungen zu machen und schließlich absolute Dunkelheit und Stille zu erfahren? Durch eine entsprechend behutsame Hinführung können auch die anfangs Verzagten solche tiefgreifenden Erlebnisse haben.


Küstenschutz

Ziel der Klassenfahrt in der siebten Klasse ist die Nordsee. Auf einer der ostfriesischen Inseln arbeiten die Schüler für knapp zwei Wochen im Küstenschutz. Sie engagieren sich damit aktiv für eine sinnvolle, überpersönliche Sache, was in diesem Alter eine wichtige Erfahrungsmöglichkeit darstellt. Bei diesem Arbeitseinsatz geht es um die nachhaltige Sicherung einer sehr empfindlichen Lebenswelt durch das Setzen von Sandfangzäunen oder das Pflanzen von Strandhafer im Bereich der Dünen. Mit dieser Tätigkeit leisten die Schüler einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Inseln, der durch das Land Niedersachsen in begrenztem Umfang entlohnt wird. Damit können die Fahrtkosten um einen Teil reduziert werden.
Die Fahrt besteht jedoch nicht nur aus anstrengenden Schutzmaßnahmen, sondern auch aus der Erkundung der einzigartigen Naturlandschaft des Wattenmeeres. Je nach Jahreszeit und Wetter sind erholsame Strandaufenthalte oder ausgedehnte Radtouren um die Insel Teil der Fahrt.
Die Fahrt an die Nordsee stellt einen bewussten Gegensatz zur Alpenfahrt nach Madulain in der achten Klasse dar.


Bergsteigen

8. Klasse – Wandern im Hochgebirge

Wandern mit Vierzehnjährigen? Entsteht da nicht mehr Frust als Lust? Bisweilen schon. Aber die grandiose Landschaft des Oberengadin, wo Gipfel bezwungen und Gletscher hautnah erlebt werden können, hat manche anfänglichen Bergmuffel in begeisterte Gipfelstürmer verwandelt.


Kunstfahrt Florenz

Oberstufe – Studienfahrt nach Italien

In der Oberstufe werden individuell mehrtägige Klassenfahrten organisiert; den Abschluss bildet in der 12. Klasse eine 14-tägige Kunststudienfahrt nach Italien, bei der sich Kunstbetrachtung und eigene künstlerische Arbeit (z.B. Zeichnen und Steinhauen) verbinden.

Auf Tournee! Die Orchesterfahrt 2014

Vom 3. bis zum 7. Dezember 2014 waren wir, das Oberstufenorchester, in der Nähe von Bonn, genauer gesagt in Bad Honnef, um gemeinsam mit drei anderen Waldorfschulen verschiedene Stücke einzuüben und diese zum Abschluss in zwei Konzerten zu präsentieren.
Die Proben, meist unter der Leitung von Frau Masurova, fingen schon am Mittwoch (3. Dezember) an. Nach einer Tuttiprobe teilten wir uns in nach Instrumenten geordnete Gruppen ein, um die einzelnen Stimmen zu üben.
Von Mittwochabend bis Samstagnachmittag war also intensives Proben angesagt. Das gestaltete sich manchmal als gar nicht so einfach, da in der Jugendherberge, in der wir wohnten, nicht sehr viel Platz war und die einzelnen Stimmen oft auf Schlafzimmer ausweichen mussten.
Doch während der ganzen Zeit haben wir nicht nur geprobt. Zwischenzeitlich hatten wir immer ein bisschen Freizeit und abends haben wir manchmal gemeinsam gesungen. An zwei Abenden war ein Tanzlehrer da, der uns in die Kunst des Kreistanzes einführte.
Die Probentage waren natürlich viel zu schnell vorbei und plötzlich standen wir in Gummersbach auf der Bühne, um unser erstes Konzert zu spielen. Die Stücke waren z.B. von Dvořák (Sinfonie aus der neuen Welt), Tschaikowsky (Schwanensee) und Beethoven. Von ihm haben wir eine Romanze gespielt, bei der
Daniel Emmert das Solo gespielt hat. Das Üben hatte sich gelohnt und auch das Konzert am Sonntag in Bonn war ein Erfolg. Danach hieß es leider wieder Abschied nehmen und zurück nach Würzburg fahren.

Alles in allem kann man sagen, dass die Orchesterfahrt eine gute Gelegenheit ist, auch einmal mit einem großen Orchester zu spielen. Es ist einfach ein besseres Gefühl, da es viel lauter und gewaltiger ist und auch alle Stimmen besetzt sind. Außerdem ist es eine gute Chance, neue Freunde zu finden.
 

Orchesterfahrt nach Boston im Juni 2012